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Kategorie: 2015

Logbuch New York – Steffen Böttcher

Ich muss wirklich lange und scharf nachdenken, wann ich das letzte Mal ein Fotobuch mit farbigen Fotos gekauft habe – habe ich überhaupt mal eines gekauft?? Das liegt sicher nicht daran, dass ich die Farbfotografie ablehnen würde, vielmehr ist es so, dass mich die wenigsten farbigen Bilder wirklich erreichen oder bewegen – meist sind sie mir zu laut und/oder ich mag die Farbstimmung nicht, kurz: ich finde ganz schnell ganz ganz viele Dinge, die ich an einem Farbbild nicht mag oder aus irgendwelchen Gründen zu bekritteln habe. Vielleicht sind sie mir auch meist zu nah an der Wirklichkeit, zu realistisch.…

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The round house – Louise Erdrich

Das war also das erste Buch, das ich auf Empfehlung vom bücherwurmloch gelesen habe. Ziemlich fremdes Metier, eine fremde Gesellschaft: die der indianischen Minderheit in den USA Ende der 80er Jahre – und eigentlich auch wieder eine ‚coming-of-age‘ Geschichte. Nach einem brutalen Angriff auf die Mutter des 13jährigen Joe, den sie schwer verletzt übersteht, endet Joes Kindheit jäh. Das bisher gekannte Familienleben bricht auseinander, da sich die Mutter in ihrem Zimmer einschliesst und sich aus dem Leben und der Familie völlig zurückzieht. Auch Joes Vater, ein Stammesrichter ist mit der Situation überfordert und bietet kaum Halt. Nur sehr langsam, bruchstückhaft und gegen…

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The Martian – Andy Weir

Ich oute mich jetzt also als ‚Sci-Fi-Fan‘. Habe dafür schon seit der Jugend ein Faible und freue mich immer, wenn mir etwas davon in die Finger kommt. Nun also ‚The Martian‘ – die Filmplakate hängen hier überall und das war für mich wohl auch ein Grund, das Buch zu lesen, in der Hoffnung, aus der ‚Leseflaute‘ herauszukommen. Kurzes Statement: Richtig spannende Story, witzig aufbereitet, man liest zum einem gr0ßen Teil die Logbucheinträge von Mark Whatney, dem Biologen und Ingenieur dieser Mars-Mission, der nach einem Sandsturm, bei dem die Crew der ‚Hermes‘ den Planenten fluchtartig verlassen muss, alleine zurückbleibt. Ein sehr…

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Auerhaus – Bov Bjerg

… kaum hab ich mich beschwert – fallen mir wunderbare Geschichten in den Schoß! Um Robert Stadlober zu zitieren: ‚Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher die sind wie Songs‘ – sehr treffend! Eine davon diese ‚coming-of-age‘ Geschichte aus der Provinz irgendwo im Süden der Republik in den 80ger Jahren. Die Sprache ganz lakonisch, die Bilder treffend und humorvoll – die Geschichte die erzählt wird, ist ernst, manchmal schmerzhaft und auch ebenso urkomisch. Es fängt sehr genau das Lebensgefühl ein, das man in dieser Zeit des Lebens hat, in man noch sehr auf der Suche nach einer eigenen Identität ist, nirgendwo…

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10% happier – Dan Harris

Eine Empfehlung meines Sohnes Nikolas (vielen Dank!) Eigentlich eine Art Streitschrift fürs Meditieren ;-). Dan Harris nimmt dem Thema die wallenden Gewänder und das ‚alles ist eins in Liebe‘ Geschwafel (sorry) – und erzählt von seinem eigenen (widerstrebenden) Weg zur Meditation. Das Buch macht definitiv Lust, es auch einmal selbst auszuprobieren, auf die (mir) sehr sympathische amerikanische, eher unkomplizierte und weniger theoretisch als praktische Herangehensweise. Daneben ist es auch noch sehr witzig geschrieben und – auch das in bester amerikanischer Tradition – informativ und amüsant! Nach meine Erfahrungen an den Vortexen in Sedona bin ich auf jeden Fall offen für…

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A little life – Hanya Yanagihara

Die Geschichte begleitet das Leben von vier Männern über drei Jahrzehnte, von Anfang zwanzig bis Anfang fünfzig. Die beiden zentralen Personen sind so genau und einfühlsam gezeichnet, dass sie mir sehr nahegehen – wie auch die Lebenswege aller Hauptpersonen. Manche Episoden sind einfach nur grausam, da fällt es schwer, weiterzulesen, aber es gleitet zu keinem Zeitpunkt ab ins Unglaubwürdige. Die geschilderten Erfahrungen fühlen sich authentisch an, und ‚erlebt‘. Aber es gibt auch glückliche Momente, die in einer derart hellen und klaren Sprache geschildert werden, dass man die Passagen vor lauter Freude mehrmals liest. Sehr beeindruckt mich auch, wie verschieden die Personen…

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David Nicholls – Us

Trockener Humor vom Feinsten verbunden mit nahegehenden Einsichten, sehr echt! Gleich zu Jahresanfang ein Lieblingsbuch! Zitate: – Alternative points of view are more easily appreciated from a distance. – Perhaps grief is as much regret for what we have never had as sorrow for what we have lost – the edges of unhappiness are usually a little more blurred and graded than those of joy – ‚last night I was so exhausted I ate a sandwich in my room with my head out of the window, so there wouldn’t be crumbs.“Congratulations!‘ She handed me the sugar bowl with mock formality.…

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