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Spaziergang 1: Der Zauberberg in Brandenburg

Der Ort:

Die Anlage der sogenannten Heilstätten bei Beelitz wurde zwischen 1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt Berlin als Lungenheilanstalt für Arbeiter errichtet. Sie war mit 60 Gebäuden auf etwa 200 Hektar einer der größten Krankenhausanlagen im Berliner Umland.

Während der beiden Weltkriege des letzten Jahrhunderts wurden dort verwundete Soldaten untergebracht, nach 1945 wurde sie von der Roten Armee übernommen und weiterhin als Militärkrankenhaus genutzt.

Heute ist nur ein Teil der Anlage saniert oder neu bebaut worden. Da die Eigentümergesellschaft 2001 Insolvenz anmelden musste, stoppten diese Ansätze und weiter Teile sind auch heute noch schwer beschädigt, stehen leer und verfallen weiterhin.

Diese Kombination aus ungewöhnlicher Architektur, geschichtsträchtiger Umgebung und langsamen Verfall ist für Künstler aller Art schlicht unwiderstehlich und nachdem sich meine Themen ja doch schon eine ganze Weile um Vergänglichkeit und Melancholie drehen, waren die Heilstätten, der ‚brandenburgische Zauberberg‘, natürlich auch für mich ein gerne angesteuertes Ausflugsziel.

Mein Spaziergang führte im August 2015 durch den ursprünglich den Männern vorbehaltenen Teil der Heilstätten, die
Männer-Klinik.

Hier geht es direkt zur Bildergalerie, diese zeigt nur einen Ausschnitt aus diesem Spaziergang, eine Vorschau auf das ganze Buch gibt es hier:

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