Skip to content

Erfahrungen mit blurb – diesmal: Buch im Quadrat

imageBis jetzt habe ich meine Fotobücher bei blurb drucken lassen, einmal weil es bei Lightroom ein Buch-Modul gibt, das ich gerne ausprobieren wollte und zum anderen weil meine Fotofreunde eigentlich alle ganz gute Erfahrungen damit gemacht haben.

Das mit der Lightroom-Einbindung hat zwar bei meinem ersten Buch ‚Eine kleine Geschichte vom Mann mit Hut‚ überhaupt nicht funktioniert (allerdings noch mit Lightroom 5) und war auch leider mit Unterstützung durch den blurb-support nicht zu lösen, so dass ich das Buch dann noch einmal in InDesign ganz von vorne bauen musste – aber der Rest, Farbmanagement, Papier, Einband, Verarbeitung, etc., hat auf Anhieb gepasst.
Nach mehreren Fehldrucken, die aber alle anstandslos erneuert wurden, haben wir uns darauf geeinigt, dass die Schwierigkeiten wohl am von mir verwendeten Sütterlin-Font lagen, das war einfach zu ausgefallen 😉

Die ‚Spaziergänge mit der Kamera‘ habe ich aber in ganz normalen Schriften ‚gesetzt‘, daher hatte ich aus dieser Ecke auch nicht mit Schwierigkeiten gerechnet.
Mittlerweile bin ich auch auf Lightroom CC umgestiegen und die Erstellung wie auch der Upload über das Buch-Modul hat reibungslos funktioniert. Da ich das Quadrat an sich schon gerne mag und auch als Buchformat gut finde  – unter anderem weil es beiden Bildformaten, also hoch- und querformatigen Bildern – gerecht wird, habe ich mir diesmal die quadratische Buchvorlage ausgesucht.

Blurb bietet zwei verschiedene Größen an: einmal 30×30 cm, einmal 18 x 18 cm.

Die erste Version habe ich in 30×30 cm erstellt, abgemessen am Lineal fand ich das ganz o.k.
Beim Auspacken totaler Schreck: das Buch ist richtig groß. 30x30cm bedeutet aufgeklappt dann schon 60×30 cm – und wird damit auch schon ziemlich unhandlich – und auch die Bildgröße von ca. 27 cm bekommt meinen Bildern nicht. Ich finde sie brauchen Intimität und Nähe und das geht ab einer bestimmten Bildgröße (wohl zwischen 20 und 25 cm) verloren, jedenfalls bei einer Präsentation in Buchform ;-).
Leider war das Farbmanagement dieses Mal auch nicht ganz ohne Tücken: alle Bilder kamen im Druck ein ganzes Stück dunkler als auf meinem (kalibrierten) Bildschirm.
Papier, Umschlag und Verarbeitung waren aber wieder sehr gut.

Also dachte ich, mach ich halt eine ‚kleine‘ Version, das sollte doch eigentlich gar nicht sooo viel Arbeit sein – quadratisch ist quadratisch und die Bildgrößen sollten sich ja automatisch an die neue Seitengröße anpassen …

Denkste.

Lightroom hat praktisch alles bis auf die Bildauswahl vergessen, Reihenfolge, Anordnung, Größe. 🙁

Ließ sich zwar reparieren, war aber etwas aufwendiger, als ich mir das eigentlich vorgestellt hatte.

Mit den überarbeiteten Bildern war das Ergebnis dieser 2. Aktion richtig gut, ABER: 18×18 cm ist viel zu klein!!!
Jetzt sieht das Buch ein bißchen aus wie eines von diesen ‚Gedanken zum Glück‘-Büchern aus – so gar nicht meine Absicht!

Jetzt bin ich erstmal ziemlich enttäuscht  – hab auch nicht richtig Lust, das Buch jetzt ein drittes Mal neu zu bauen und dazu noch in einem Format, das ich gar nicht so unbedingt möchte … vielleicht wäre es besser, ich mach mich auf die Suche nach einem neuen Print-on-demand-Anbieter, der quadratische Formate in 25×25 cm hat?

Be First to Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.