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Besuch beim Radiosender Star FM Nürnberg zum Zieleinlauf des Spendenmarathons

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Am Tag vor Heiligabend waren wir dienstlich beim Radiosender STAR FM Nürnberg, die in diesem Jahr ihre Weihnachts-Charity-Aktion zugunsten unseres Vereins veranstaltet haben.
Die vier Moderatoren haben 72 Stunden am Stück gesendet und für Spenden geworben.
Am 23.12. haben wir sie in der letzten Stunde des Spenden-Marathons besucht und mit ihnen das schier unglaubliche Ergebnis gefeiert.  Die vier waren ziemlich k.o. und man hat ihnen die Anstrengung der letzten Stunden schon angesehen (sie haben sogar im Sender übernachtet und in Schichten gesendet) und ich war echt beeindruckt, wie flüssig und eingespielt dieses Team mit den vielen Anforderungen einer Live-Sendung umgegangen ist, es kamen ständig Besucher, die ihre Spenden persönlich vorbeigebracht haben, andere haben angerufen und mussten per Telefon ‚verbunden‘ werden, für einige der Spender musste eine bestimmte Anzahl an Werbeblöcken eingespielt werden, dann die Jingles für die Spendenaktion, Verkehrsfunk, Blitzermeldungen, Nachrichten… ein Gewirbel und Gewusel und immer alles live – Wahnsinn!

Und dann natürlich auch dieses unglaubliche Ergebnis! Mit so einem Erfolg hatte niemand gerechnet, das ist schon sehr beeindruckend, wie viele Menschen doch bereit sind, von ihrem Einkommen etwas für andere abzugeben. In den letzten drei, vier Stunde hat sich praktisch alles überschlagen, und die Augen wurden immer größer, wie viel Geld da aus der Region zusammenkam.

Das berührt mich sehr, denn ich finde es alles andere als selbstverständlich und ich empfinde es doch auch sehr deutlich als Gegengewicht zu den Strömungen, die ja nicht zu leugnen sind: jeder kämpft für sich, zunehmende Vereinzelung und der Sorge, dass das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft der Menschen sich nach den letzten Monaten vielleicht doch erschöpft haben könnten – das mag es alles geben, aber es gibt eben auch noch viele, die teilen, die nicht das Bewusstsein dafür verloren haben, dass manche Menschen echt schwer zu kämpfen haben und dass man selbst auch ganz persönlich etwas dafür tun kann, das Schicksal einzelner wenn auch vielleicht nicht zu wenden, aber für einen Moment lang zu erhellen –

das macht mich dankbar und und stärkt auch den Teil meines Wesens, den manche als ‚blauäugig‘ bezeichnen 😉

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