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Caffenol – erster Versuch

IMG_4050Heute war es nun endlich soweit: Caffenol Zeit! Die Dose hat mich lange genug vorwurfsvoll gemustert: heute morgen habe ich gleich zweimal Kaffee aufgesetzt, einen für mich, einen für sie.

Alle sind sich einig, dass die Caffenol-Brühe richtig schlecht riecht: ich kann nur zustimmen ;-). Als das schwarze Gebräu fertig war, hatte ich doch ziemliche Zweifel, ob ich meinen Film da echt reinhängen soll … aber da nun alles schon vorbereitet war, hat die Neugier gesiegt und ich hab das Zeugs mal in die Dose geschüttet, 10 mal gekippt und dann 70 min stehen gelassen.
Alles andere ist (fast) wie sonst auch, Stoppbad (mit Wasser), fixieren, wässern, aufhängen.

Die Negative sind dunkelbraun, das war dann doch ziemlich ungewohnt, ansonsten aber schon ziemlich vielversprechend, ich bin noch  nicht ganz sicher, was der Scanner dazu sagen wird 😉 – aber auf der nächsten Einkaufsliste steht auf jeden Fall mal ein Instant-Kaffee!

Ich habe Frank Wesps Rezept verwendet:

7,5 Gramm Waschsoda in 1l destilliertem Wasser komplett auflösen,
4,68 Gramm Vitamin-C einrühren. Dabei entstehende Luftbläschen durch Rühren beseitigen.
18,75 Gramm Kaffeepulver einrühren. (braucht mindestens 5 Minuten für vollständige Auflösung – eher länger)
1 Gramm  Kaliumbromid

Diese Reihenfolge muss wohl eingehalten werden. Frank gibt an, dass die Zutaten 20 Grad haben sollten, allerdings habe ich das weder gemessen, noch berücksichtigt – sie hatten alle Raumtemperatur, so warm der Raum halt gerade war (das mit dem Temperatur messen ist mir immer zu viel Gedöns – sorry an alle da draußen, die jetzt natürlich wissen, dass das Einfluss auf die Entwicklungszeiten haben sollte aber bei 70min fand ich das vernachlässigbar ;-))

Dann also 10 mal kippen, 70 min stehen lassen.

Diese etwas verdünnte Rezeptur im Vergleich zu anderen Rezepten (wie sie z.B. in der Bibel der Kaffee-Entwickler, dem Caffenol-cookbook zu finden sind) soll relativ weiche Negative ergeben – was jetzt fürs scannen gar nicht so schlecht wäre. Ich habe auch auf die Schnelle keine extrem unterschiedlich entwickelten Bereiche erkennen können, das ist aber nur ein erster Eindruck.
Mal sehen, auf diesen ersten möglichen Blick hin, sahen die Negative ganz gut aus 😉 – mehr, wenn ich vom Scannen zurück bin.

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