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Moving on?

Kabe_Bischofsweiher4130

So langsam habe ich den Eindruck, dass meine Lektion für 2016 etwas mit ‚Loslassen‘ zu tun haben könnte 😉 … Loslassen von allen möglichen Dingen, ganz schlicht auch erst einmal von Gegenständen, von Selbsteinschätzungen und Selbstbildern (irgendwann muss man das dann wohl wirklich zulassen, dass ‚altern‘ auch etwas mit ‚verändern‘ zu tun hat ;-)), damit auch von ein paar Ideen und Träumen, für die die Zeit vielleicht doch einfach vorbei sind, und natürlich – und das fällt mir ganz klar am schwersten – von Menschen.

Aber das ist vielleicht auch wirklich an der Zeit, sich von Menschen und Gegebenheiten zu trennen, die schon eine ganze Weile nicht mehr wirklich passen, für die ich eine Rolle übernommen habe, die mir mittlerweile nicht mehr gut tut oder mich nicht mehr ausfüllt.
Ich muss gestehen, dass meine Erfahrungen in den letzten Monaten auf den ersten Blick nicht wirklich Mut machen: bei praktisch allen Gelegenheiten, bei denen ich ‚aus der Rolle‘ gefallen bin und mich klarer als früher positioniert habe und auch mal gesagt habe, dass mir etwas nicht gefällt, führte das zu (von mir) unerwartet heftigen Auseinandersetzungen und bis auf eine Freundin habe ich alle derartigen ‚PartnerInnen‘ verloren.

Ich bin noch nicht so wirklich sicher, ob ich da auf dem richtigen Weg bin … da diese Abschiede allesamt auch echt weh tun … aber vorher ging’s mir auch nicht richtig gut.
Mal sehen, wohin das noch führt. Im Moment habe ich den Eindruck, ich sammele Verletzungen auf, wie andere Leute Krümel vom Tisch!

2 Comments

  1. Wenn man anderen Menschen unbequem wird, weil die Auseinandersetzung an der eigenen Haltung rüttelt, hat das oft getrennte Wege zur Folge. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht und denke mittlerweile, Menschen kommen, Menschen gehen. Man geht ein Stück des Weges gemeinsam und wenn es nicht mehr passt, trennt man sich wieder. Wer weiß? Vielleicht begegnet man sich später doch wieder und setzt den gemeinsamen Weg fort? Menschen verändern sich und das ist gut so. Wichtig ist doch, dass man selbst authentisch bleibt und sich nicht verbiegt.

    Schöne, dramatische Aufnahme! 🙂

    LG, Conny

    • Katrin Katrin

      Hallo Conny,
      Du hast völlig recht, Menschen entwickeln sich und manchmal eben nicht in die gleiche Richtung …
      In der Theorie kann ich das ganz gut sehen 😉 in der Praxis gehört das Loslassen wohl nicht zu meinen Stärken!

      Und im ersten Augenschein sind es Nichtigkeiten, die zu Auseinandersetzungen führen – aber da trügt wohl der Schein, dahinter steckt dann doch (bei mir, wenn ich ehrlich bin) mehr, als diese eine Begebenheit, die zum Bruch führt.

      Sehr versöhnlich finde ich die Idee, dass man sich ja auch wieder begegnen kann!

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