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Best of Bretagne – Runde 1 und 2

In einem meiner Fotografie Podcasts kam kürzlich der Vorschlag, dass man doch wenigsten einmal im Jahr seine Bilder durchforsten sollte und daraus eine ‚Best of‘-Sammlung zusammenstellen sollte, vorgeschlagenen Bilderanzahl von 10 bis 15 Bildern.

Das erscheint mir eine richtig gute Übung zu sein, ‚aussortieren‘ bzw. überhaupt, Bilder zu sortieren, ist eine richtig harte Aufgabe, das merkt man spätestens dann, wenn man entweder eine Auftrag hat, bei dem man eine bestimmte Bilderanzahl liefern soll (das kommt ganz schlecht, wenn man 5 Bilder abgeben soll und 15 liefert – mag ich selbst auch nicht!) oder wenn man für ein Ausstellung nur bedingt Platz hat … auf jeden Fall braucht man es öfters – und es ist harte Arbeit 😉

Ich habe also beschlossen, mich auch mal daran zu versuchen, die Bilder eines ganzen Jahres waren mir tatsächlich aber ein zu großes Projekt – und mit den Bretagne Bildern wollte ich eh‘ noch arbeiten: warum also nicht ‚Best of Bretagne‘?
Ich setze mein Ziel bei 12 Bildern.

Für den ersten Durchgang lege ich in Lightroom einen neuen Ordner an. Viele Fotografen arbeiten auch mit den Sammlungen – für so eine Auswahl hätte ich aber lieber ganz gerne die Möglichkeit, mehrere ‚Runden‘ zu machen und noch Zugriff auf die Bilder der vorherigen Runde zu haben. Wenn ich Bücher zusammenstelle, finde ich es ganz hilfreich, wenn ich sozusagen eine ‚zweite Wahl‘ habe, manchmal braucht man noch eine Überleitung und die finde ich dann am ehesten unter denen, die es fast in die letzte Runde geschafft hätten – vor allem, weil bei der Entscheidung für die Favoriten ja auch manchmal Kriterien dabei sind, die nicht so viel mit der Qualität zu tun haben sondern vielleicht mit: hab ich mit einem anderen Objektiv schon mal gemacht und da gefällt es mir besser, hab ich so ähnlich bei XY gesehen, Urlaubsfoto, etc.

In diesem Ordner landen alle Bilder, die ich beim allerersten Durchsehen mit mindestens einem Stern markiert habe (das lässt sich gut über die Filter eingrenzen), in der Regel lege ich damit fest, ob ich das Bild ‚bearbeitenswert‘ finde und frage ich mich, ob ich es z.B. in schwarz-weiss umwandeln möchte, oder nicht.

Am Ende des ersten Durchganges bin ich bei 161 Bildern – noch ein ziemlich weiter Weg ;-).

Diese 161 Bilder werden in einen neuen Unterordner geschoben ‚Runde 1‘.
Dann beginnt die Runde 2 – diesmal geht es auch noch einigermaßen intuitiv: hab ich wirklich Lust, in dieses Bild noch Arbeit zu stecken? Reizt es mich, eine Schwarz-Weiß-Version zu sehen? Oder zögere ich, fehlt das Fünkchen Interesse? Diese Entscheidung fällt für diese Runde gar nicht so schwer: ich habe leider durch das Nachlassens eines Verschleißteiles am Objektiv relativ viele Sensorflecken – also Kniffelarbeit beim ausbessern – das muss man wirklich wollen 😉

Ergebnis dieser Runde: 60 Bilder. Damit lasse ich’s jetzt für heute gut sein.

Bildschirmfoto 2016-01-26 um 20.37.01

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