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Best of Bretagne – letzte Runde

Es ist so weit – die letzte Runde ist eingeläutet … los geht’s mit der Auswahl.

©KaBe--2 Als erstes scheidet dieses Bild aus, es ist mir mittlerweile zu plakativ – vielleicht habe ich es schon zu oft gesehen bzw. gezeigt – jetzt in der Endrunde muss es gehen.

 

 

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Schweren Herzens nehme ich diese Bild nun als nächstes heraus – auch wenn ich sehr an den pinholes hänge, einfach weil mir die Belichtung dieser Bilder so gut gefallen hat (und nur so wenige in die Endrunde gekommen sind!) – der ‚Konkurrent‘ Phare du Minou gefällt mir besser.

 

 

Bildschirmfoto 2016-02-05 um 19.41.32

Da das ‚Rauswerfen‘ jetzt wirklich richtig schwierig ist und die ersten ‚einfachen‘ Kandidaten schon weg sind, habe ich beschlossen die Taktik zu wechseln: jetzt markiere ich die, von denen ich sicher bin, dass ich sie behalten will.
In dieser Runde arbeite ich mit Farbmarkierungen und schreibe mir die Begründungen für meine Entscheidung in den Metadaten (unter Bildunterschriften) auf – sonst wäre es sehr schwierig geworden, das hier für den Blog nachzuvollziehen.

 

 

Bildschirmfoto 2016-02-05 um 19.47.34Als nächstes habe ich mir wieder alle Bilder nebeneinander zeigen lassen, die in irgendeiner Form mit Felsen oder Steinen zu tun haben, dabei sind zwei Bilder herausgefallen, eines sogar aus der vermeintlich sicheren Runde ;-), einfach weil im direkten Vergleich mir andere stärker erschienen.
Ich suche mir das Bild rechts oben aus, da es im Zusammenklang mit den anderen ‚Steinbildern‘ die Vielfalt der Texturen und Oberflächen zeigt, die mich dort so fasziniert haben.

 

Mittlerweile habe ich acht Bilder in der Endauswahl, als als neuntes Bild kommt der Mont St. Michel dann doch dazu (eigentlich fällt er ja irgendwie auch unter ‚plakativ) 😉 aber ich komme einfach nicht an ihm vorbei.

Bild Nr. 10 werden die Schiffswracks – ich mag den Mix von ‚Sehnsucht nach den Zeiten, in denen sie noch das Meer befahren haben‘ und ‚jetzt können sie nur noch davon träumen‘ und ‚alt werden, sterben, verfallen, trauern‘ und doch auch einen Anteil ‚würdevoll‘ den ich in dieser Aufnahme finde und spüre.
Dann wechsele ich wieder ins ‚aussortieren‘: zwei Bilder fallen heraus, weil ich die Aufnahmen in Chartres gemacht habe und das ja auch nicht mit viel Wohlwollen zur Bretagne oder in die Nachbarschaft gerechnet werden kann.
Bild Nr 11 wird eine der Felsformationen and er Côte de Granit Rose – aus ganz privaten Gründen: es erinnert mich an die Olmeken-Köpfe aus Villahermosa in Mexiko.
Als letztes enscheide ich mich noch für den ‚Calvaire‘, da  diese Bildsäulen für mich ganz typisch für das Landesinnere waren, man findet sie innerhalb alter umfriedeter Pfarrbezirke – das waren sehr besondere und  eindrückliche Orte (wenn auch vielleicht ein wenig menschenleer ;-)).

GESCHAFFT! Ich bin froh, dass ich mich auf diese Aufgabe eingelassen habe – es hat doch einiges in mir bewegt und bewirkt, sich so streng mit Bildern auseinandersetzen zu müssen. Die Begründungen für oder gegen die Bilder sind mit Sicherheit sehr subjektiv – ein anderer hätte sehr wahrscheinlich andere Bilder ausgewählt (ganz zu schweigen davon, dass er ja auch ganz andere Bilder gemacht hätte!) – aber ich hatte erhofft, einiges auch darüber zu erfahren, warum ich manche Bilder mache oder was für mich den Reiz ausmacht – das ist auf jeden Fall gelungen, auch wenn es zugegebenermaßen schwere Arbeit war 😉 und ich  jetzt wirklich erstmal erleichtert bin, dass ich es hinter mir habe ;-).

Hier kommt nun also die Auswahl meiner ganz persönlichen zwölf besten Bretagne Bilder:

 

 

 

 

 

 

2 Comments

  1. Das ist immer eine schwere Aufgabe, aber du hast sie gut gelöst und das Ergebnis gefällt mir. Was machst du mit den andern Bildern? Löscht du davon noch welche oder bleiben alle auf der Festplatte? Möglicherweise wirst du in 10 Jahren eine andere Auswahl treffen.
    LG, Conny

  2. Katrin Katrin

    Dankeschön!

    Die anderen Bilder bleiben auf der Festplatte. Löschen (und Abschiednehmen 😉 ) ist nicht so meine Stärke…
    Das war tatsächlich zur Übung – wenn ich ein Buch daraus mache, brauche ich deutlich mehr als die zwölf ‚Best of‘. Schon alleine deswegen hebe ich die Bilder alle auf (und man braucht mal Texturen oder Hintergründe… Jede Menge Argumente fürs ‚Nicht-Löschen‘ 😉

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