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Playdate I – erster Auftrag

Gleich die erste Aufgabe so ein Klopper – da musste ich auf jeden Fall erst mal schlucken… wo ich doch eigentlich grundsätzlich ganz froh bin, wenn ich mal in meiner Komfortzone bleiben darf .

Na gut, frisch gewagt und so: der erste Ansatz müsste also für mich sein, mal hinzugucken, wo denn genau meine fotografische Komfortzone endet.

Da gibt es ja doch mehrere Möglichkeiten, beispielsweise

das Wetter: Ich habe eigentlich kein ‚Fotografier-‚Wetter, das liegt sicher auch daran dass ich nicht viel Zeit habe und die Zeiten, die ich mir fürs Fotografieren freigeschaufelt habe, dann auch nutze, ziemlich egal wie die Umweltbedingungen sind , kalt, heiß, dunkel, regnerisch … muss alles gehen.
Richtig heftige Schauer versuche ich zu vermeiden, aber einige richtig gute Aufnahmen sind z.B. beim Abwarten eines Sturmes in einem Mannschaftshäuschen auf einem Fussballplatz entstanden.

die Ausrüstung: ich habe mittlerweile wirklich genug Spielzeuge und jedes davon hat auch sein Einsatzgebiet – von der Plastikkamera zur Großformatkamera, digital oder analog, vom Weitwinkel über Tele bis hin ganz ohne Linse ist alles dabei und ich setzte auch alles ein. Das ist offensichtlich eine einzige große Komfortzone für mich (😄 schon was dazu gelernt!)
Zugegeben, um das Stativ drücke ich mich ganz gerne herum, weil ich es oft als einschränkend empfinde und auch gerne ohne so viel Gewicht unterwegs bin – aber man sieht mich jetzt doch immer mal wieder damit…
Was ich allerdings nie verwende, sind Sonderprogramme und so Schnickschnack, den die modernen Kameras mitbringen. Ich bin da eher noch auf dem Stand meiner FM: Blende, Zeit und fokussieren (gerne aber mit Autofokus) und mehr Knöpfe brauche ich eigentlich gar nicht.
Vielleicht sollte ich das mal wagen, da ich damit keine Erfahrungen habe, könnte da ja etwas Neues versteckt sein!?

die Themen/Motive: ja, da habe ich ganz schnell ein paar Gebiete gefunden, die ich nicht mag, nicht kann (wie ich meine) und daher auch nicht bearbeite.
– Zu allererst fallen mir Blumen ein – wer mich ein bisschen kennt, muss jetzt grinsen denn mein NICHT-grüner Daumen ist geradezu sprichwörtlich, also um die Blumenfotografie habe ich bis jetzt immer sehr erfolgreiche und große Bögen geschlagen.
Unschärfe mag ich sehr gerne, hab mich aber noch nie so wirklich darauf eingelassen, das auch einmal selbst zu versuchen.
Akt Das ist wohl ein Thema, bei dem ich ein Modell bräuchte und zumindest bei den jetzigen Temperaturen auch ein Studio – das geht mal nicht so nebenher und scheidet jetzt erstmal aus.
Sollte zufällig ein Aktworkshop in den nächsten vier Wochen stattfinden, bei dem man mit dem Modell auch alleine arbeiten könnte (keine schlimmere Vorstellung als ein dutzend Fotografen um ein nackiges Modell herum – da bekäme ich niemals die Stimmung hin, die ich da gerne hätte!!!) und ich bekäme noch einen Platz … die Chancen sind gering 😜
Stillleben – DAS ist etwas, vor dem ich mich immer wieder drücke. Die paar Versuche, die ich in der Richtung gemacht habe, endeten in der Regel mit langweiligen Bildern. Das Arrangieren ist mir nicht so wirklich gegeben, ich kann ganz gut meine Motive ‚finden‘ aber eben nicht so gut ‚drapieren‘. Ich studiere jetzt mal ganz fleißig Sudeks Stilleben, vielleicht kommt dann etwas Inspiration mit?

Erste Erkenntnis: Schon in den ersten Minuten mit dieser Aufgabe sind die Grenzen meiner Komfortzone(n)  ganz gut sichtbar geworden, alleine das war schon mal ganz interessant für mich. Schon bei den Themen haben sich ja gleich einige gefunden, an denen ich arbeiten kann, und auch die Idee, die Kamera mal ein bisschen kreativer zu verwenden und zu gucken, was sie denn sonst noch so kann, gefällt mir auch.
Der schon ziemlich nahe Urlaub kommt gerade recht 😄.

 

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