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The Versions of Us – Laura Barnett

versions of usEines meiner (zugegeben nicht wenigen 😉 ) Lieblingsgedichte ist ‚The road not taken‘ von Robert Frost. Es beschreibt einen Reisenden, der an einer Weggabelung steht und überlegt, welchen Weg er einschlagen soll. Und der es bedauert, dass er nicht beide Wege gehen kann.

Dies gelingt allerdings Laura Barnett – in ihrem Roman entwirft sie drei mögliche Lebensgeschichten für ihre beiden Protagonisten Eva und Jim.
Ich empfand das Buch wie eine Art Tanz, um die beiden herum bewegen sich Partner, Kinder, Orte, Freunde, viele der großen Wegmarkierungen tauchen in allen drei Versionen auf, haben aber dort unterschiedliche Auswirkungen, manche Entscheidungen verändern das gesamte Leben, manche führen nur auf kleine Umwege – alle Geschichten sind wunderbar gekonnt miteinander verwoben und in sich stimmig.

Es ist tatsächlich nicht ganz einfach, immer den Überblick zu behalten, welche Version gerade erzählt wird – ich musste doch häufiger mal zurückblättern, um noch mal ganz kurz nachzusehen, welche Eva denn jetzt gerade welchen Jim trifft (oder eben nicht 😉 ) aber das hat den Genuss nicht geschmälert.

Mein bis dahin recht einsames Lieblingsbuch zum Thema ‚was wäre wenn‘ ‚The post birthday world‘ von Lionel Shriver (auch sehr lesenswert!) hat nun also Gesellschaft bekommen.

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