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Vorläufige Chronik des Himmels über Pildau – Max Scharnigg

PildauBei diesem Buch habe ich doch ein bisschen gezögert, ob ich es in meine Lieblingsbücher Reihe mit aufnehmen soll. Aber es ist doch über große Erzählstrecken ein ungewöhnliches, magisches und anrührendes Buch, das zumindest bis jetzt aus der Menge der gelesenen Bücher heraussticht – daher ist es dann doch eines meiner Lieblinge oder besser vielleicht – ein besonderes Buch.

Drei Generationen von Männern leben auf einem Einsiedlerhof, der Großvater ein Erfinder, Ludwig, der Vater,  eine Art Wissenschaftler und der zu Beginn der Geschichte sechsjährige Jasper Honigbrod. Die ‚Opis‘ wie Jasper die Erwachsenen nennt, sind völlig weltfremd, ziemlich verschroben und doch sehr liebenswert.
Jaspers Geschichte wird weitegehend aus dem Blick eines Kinder erzählt, das macht es wunderbar leicht und manche Epsisoden gehen einem wirklich nahe, da die Erklärungsversuche des Kindes für die Ereignisse wirklich sehr besonders und naiv-liebenswert sind – ich habe die Stimmung des Buches und das ‚Fabulieren‘ wirklich sehr genossen.

Leider fehlt eine Art Abschluss, die Geschichte treibt vor sich in und auf einmal ist Schluss – ich hätte mir gewünscht, dass man etwas über Jaspers Erwachsenwerden und auch über einen Veränderung seines Blickes erfährt, dass so spannende Figuren wie die ‚Waisenschwester‘ Lada etwas mehr Kraft und Anteil an der Geschichte bekämen –

– jedenfalls war ich ein ein wenig unzufrieden am Ende – eine wunderbare Stimmung und verwunschene Zutaten allein waren für mich dann doch nicht wirklich genug.

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