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Playdate II – Alison Morley: Tell me a story

Für das zweite Playdate haben wir uns eine Aufgabe aus dem ‚Photographer’s Playbook‘ ausgesucht. In diesem Buch wurden über 300 ‚Aufgaben‘ von Fotografen aller Art und Länder zusammengetragen, zum Teil ganz kurze, sehr spielerische Ideen, zum Teil Vorschläge, wie man aus einem kreativen Stillstand herauskommen könnte, zum Teil Aufgaben, die Studenten bekommen und vieles mehr.

Die Wahl fiel auf diese Aufgabe von Alison Morley:

Tell Me a Story

Tell me a story in five to seven pictures. It can be about anything, but it must have a beginning, middle, and end. It can be about one person or one place or one thing. Keep your focus narrow so that you really have a chance to delve into the specific story. This assignment could take a week or a year – it’s all up to you. You could shoot five thousand frames or fifty.
It is not the amount of images you make that matters, rather that each picture gets to the heart, the essence of what the narrative wants to express. You may not know the actual story in the beginning, but slowly you will narrow it down so that it makes sense to the viewer without any captions at all.
Humanize your subjects; inspire me to travel to wherever you are. Compel me to look.

Stories have been shared in every culture as a means of entertainment, education, cultural preservation, and instilling values. The best way to communicate and unify your work is by making a story. Show me something I may have seen already, but not in this way. Everything has been photographed before, but not by you.

Hier geht es also darum, mit seinen Fotografien am Ende eine Geschichte zu erzählen, die ohne weitere Erläuterungen auskommt. Auch wenn am Anfang die eigentliche Geschichte selbst dem Fotografen nicht bekannt sein mag, so wird sie sich im Laufe der Zeit immer deutlicher zeigen.
(Falls jemand die Aufgabe lieber auf deutsch nachlesen möchte, habe ich hier eine Übersetzung hinterlegt (allerdings ohne Gewähr 😉 ).)

Da das eine Aufgabe ist, die ich gerne analog bearbeiten möchte, brauchen wir beide hierfür etwas mehr Zeit, allerdings kein Jahr, wie Alison Morley vorschlägt, aber doch bis Ende August.

Falls Ihr die Idee, die hinter den Playdates steht, noch einmal nachlesen wollt, kommt ihr hier zum ersten Post, in dem wir das Projekt vorstellen.

Die Aufgabe ist aus dem Buch ‚The Photographer’s Playbook‘, herausgegeben von Jason Fulford und Gregory Halpern im aperture Verlag.

3 Comments

  1. Jolomy Jolomy

    Call it vision, imagination, or seeing; it all comes down to the same thing: the ability to envision a final result in your mind’s eye, and then to make it so with your tools at hand. (Ken Rockwell)

    • Katrin Katrin

      Ja, das brauchen wir jetzt! Allerdings glaube ich, dass es sich bei mir wohl eher entwickeln wird, also am Anfang tatsächlich noch nicht klar ist, wie die Geschichte am Ende aussehen wird – im Moment habe ich nur die ziemlich klare Idee, das analog zu machen, weil es meiner ‚Vision‘ vermeintlich am nächsten kommt.
      Bin selbst sehr gespannt!

      • Jolomy Jolomy

        Fotografiere niemals etwas, das dich nicht interessiert.

        Dieses Statement von der Fotografin Lisette Model dürfte vermutlich auch für eine Bildergeschichte zutreffen, die einen dramaturgischen Ablauf hat, welche den interessierten Betrachter von Foto zu Foto leitet.

        Hoffentlich reicht euer Zeitfenster für eine sorgfältige Planung, eine konsequente Ausführung sowie eine verständliche Präsentation aus …

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