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Kickstarter erfolgreich – die neue Ondu Pinhole Multiformat

Letztes Jahr habe ich mich zum ersten Mal an einem Kickstarter-Projekt beteiligt, die Ondu-Brüder wollten ihre Serie von Pinhole Kameras überarbeiten und erweitern. Ich habe zwei Kameras der Ondu Reihe, einmal die Multiformat, die ich allerdings nur für 6×12-Aufnahmen nutze und eine 4×5.

Ich finde die beiden Kameras klasse und hab mich eigentlich eher deshalb an dem Projekt beteiligt, weil ich die beiden Brüder unterstützen wollte, die da so viel Power und Ideen für Lochkameras aufbringen, nicht, weil ich eine Überarbeitung so notwendig fand.
Mein einziger Kritikpunkt an der Multiformat ist, dass man bei normalen Lichtverhältnissen oder in Innenräumen durch das rote Rückfensterchen die Negativnummern nur sehr schlecht erkennen kann (ich zumindest – ich krieg das nur bei Sonnenschein gut hin).

Eigentlich sollten die Kameras im November 2015 ausgeliefert werden aber es sind wohl immer wieder kleinere und größere Katastrophen passiert, die die Herstellung manchmal wohl um Monate zurückgeworfen haben. Die Ondu-Truppe hat ab und zu emails geschrieben, was ihnen da bei diesem Projekt so alles passiert ist … Murphy war da ganz schön aktiv!

Aber gestern hatte das Warten nun tatsächlich ein Ende, was lange währt,wird endlich gut.

Leider hat sich am Rückfensterchen nichts geändert, ansonsten sind ein paar kleine Veränderungen dabei, die ich richtig gut finde, wie z.B. die eingebaute Wasserwaage – das ist richtig hilfreich für 6×12, der Verschluss hat einen Stopper bekommen und das eigentliche ‚Pinhole‘ ist neu eingefasst.

Ich freu mich drauf, mit der neuen Ondu loszuziehenund schicke ein dickes Kompliment an die beiden Brüder, die mit Hilfe von Familie und Freunden und enormen Durchhaltewillen diese wirklich wunderschönen Kameras entworfen und gebaut haben.

3 Comments

  1. Freut mich für dich und die Brüder :-). Die Kameras sehen aus wie aus der Abteilung Holzspielzeug, bin auf erste Dotos gespannt 🙂

    • Katrin Katrin

      😀 – Holzspielzeug! Das trifft’s ja eigentlich ganz gut!
      Für eine Lochkamera ist das ja im Grunde schon eine reine Luxusausführung, man kann ja genausogut mit Getränkedosen oder Zigarettenschachteln arbeiten.
      Bilder kommen bald 😉

  2. Crowdfunding kann wie man anhand dieses Beispieles hier sieht, eine tolle Finanzierungsalternative sein. Mit der richtigen Idee kann tatsächlich einiges erreicht werden.

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