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Von marokkanische Bergen und Wegen

Nachdem ich mich nun ganz allmählich mit dem neuen Drucker anfreunde – was ehrlicherweise bis jetzt nicht besonders schwierig ist , da er geradezu beeindruckend gut zu bedienen ist 😉 , kommt auch das Projekt ‘selbstgedrucktes Fotobuch Marrakesch’ wieder in Schwung.

Das ist gar nicht so einfach, denn angefangen hat das Projekt mit dem Wunsch, die Pinholes in einem Buch zu zeigen.
Das war noch einigermaßen übersichtlich 😉 – aber so nach und nach verändert sich das. Im Moment überlege ich, ob ich nicht ein ‘komplett-Buch’ für Marrakesch zusammenstellen soll/möchte.

Aber damit wird aus dem eher kleinen Vorhaben, ungefähr zehn Bilder zusammenzustellen und zu drucken, auf einmal ein Riesen-Projekt – digital habe ich natürlich unglaublich viel mehr fotografiert und das müsste ich jetzt alles sichten und auswählen, den ‘look’  aneinander anpassen…

Ausserdem müsste ich ja auch entscheiden, ob ich ’nur‘ die verschiedenen Techniken zusammenbringen will oder auch Farbe und SW mische?

Manchmal fällt es mir schwer, die satten, warmen Farben dieser Stadt in ein Schwarz-Weiss-Bild umzuwandeln – das passiert mir wirklich nur ganz ganz selten, da ich in der Regel die Motive schon bei der Aufnahme alsSchwarz-Weiss-Bild ‘sehe’, aber gerade dort waren die Farben manchmal einfach nur wunderschön und ich kann mich nicht so gut davon trennen.

Und wie mache ich das mit dem Layout? Lightroom bietet zwar ein Buch-Modul an, aber das ist auf die Größe der ‚blurb’-Bücher beschränkt, mein Plan ist aber ein Hahnemühle-Album im Querformat, das passt also leider nicht. Also Indesign … ok … aber geht da das Print-Studio des neuen Druckers (bis jetzt: nein)…

Oh je – ich merke schon, dass der Berg immer höher wird und der Weg immer steiler … vielleicht sollte ich mich doch erstmal auf den ursprünglichen Plan beschränken?

Um den Schwung zu erhalten und wenn möglich noch zu verstärken werde ich einfach in den nächsten Tagen ein paar Bilder online stellen, wenn ich erst einmal losgegangen bin zeigt sich sozusagen ‚unterwegs‘ auch oft ein guter Weg.

© kabe 2016 -2016 Apr. 21 01-3

4 Comments

  1. manfred manfred

    liebe Katrin,

    huiii, lichtspiele wie beim herrn doktor.
    scheue dich bitte nicht bei mir anzuleuten, falls du technische und evtl. gestalterische unterstützung haben möchtest.

    herzliche grüße
    manfred

    • Katrin Katrin

      Dankeschön – das mach ich gerne!!!

  2. Unterwegs zu sein ist überhaupt ein guter Weg :-). Besser als Stillstand :-D. Schwierige Entscheidungen sind zu treffen.
    Manchmal ist das Licht einer Landschaft so besonders, dass es charakteristisch und wert ist, im Bild erhalten zu bleiben. Die Wüste Namib z. B. stelle ich mir in s/w einfach seelenlos vor.

    • Katrin Katrin

      … Musste ich jetzt gleich mal googeln – und habe tatsächlich auf den ersten Happs kein SW-Bild gefunden. Bei den Farben stelle ich mir das auch wieder schwierig vor (siehe oben 😉 ).
      Andererseits finde die Oceano Dunes von Meister Weston auch zum niederknieen schön – und die gerade WEIL sie in SW sind.

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