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Washi – SW Bilder auf Papier’film‘

Mittlerweile sind die beiden Papierfilme getrocknet und gescannt. Das Trocknen war gar nicht so einfach, da sich der ‚Film‘ während des Trocknens stark eingerollt hat und danach noch 2 Tage gepresst werden musste.
Ob das nun so immer die richtige Vorgehensweise war, sei dahingestellt, der fertig getrocknete Film hat jetzt etwas gewellte Ränder, welche aber beim einlegen in den Filmhalter zum scannen wieder glattgepresst werden…

Ehrlich gesagt, habe ich immer noch keine richtige Meinung zu den Ergebnissen, zu allererst sind sie wahrlich fremd – sie haben mit den Objekten, die ich fotografiert habe, nicht mehr sehr viel zu tun. Soweit weg war ich mit Negativen noch nie von der Realität – also ohne Bearbeitung etc.

In einigen  Filmbereichen war die lichtempfindliche Schicht schon sehr unempfindlich, da ist nicht mehr viel passiert und es gibt Inseln, an denen noch genug Emulsion vorhabden war und Bereiche, die ganz schwach reagiert haben – es ist also ratsam, sich da an das Ablaufdatum zu halten und die Filme nicht auf Vorrat zu bunkern – zumindest nicht ungekühlt!

Die Struktur finde ich ziemlich grob, das hatte ich mir etwas feiner vorgestellt – so nach und nach finde ich aber Gefallen daran. Zur Zeit mag ich Struktur in Bildern sehr gerne und füge sie in der Regel nachträglich hinzu – das ist hier wirklich nicht mehr notwendig 😀 .

Ich habe einen Film in der Ondu Pinhole belichtet und einen mit der Fotoman – die Unterschiede verwischen durch die Struktur aber meines Erachtens aber komplett. Von den hier gezeigten Bildern ist die Wendeltreppe ein Pinhole, die anderen sind mit der Fotoman (Schneider-Kreuznach Super Angulon 1-5,6/65) aufgenommen – dieses Mehr an Optik sieht man tatsächlich nicht.

Zudem habe ich mal nachgeschaut, was so ein Filmchen kostet – hab dann doch kurz mal tief Luft holen müssen: um die 15€ plus Versandkosten – das ist schon ein stolzer Preis für 6 Bilder (mehr gehen auf den Film bei 6×12 nicht drauf).

Mein vorläufiges Fazit: ich kann mir gut vorstellen, den Film nochmal einzusetzen, wenn ich gerne eine dunkle Stimmung hätte und ein starkes Verfremden der Szene, also ganz gezielt und nach Bedarf – zum Herumspielen und einfach mal drauflos versuchen finde ich ihn aber schlicht zu teuer.
Die Verarbeitung in der DuKa ist komplett unkompliziert, das Trocknen hat so seine Tücken.

Insgesamt also eher ein Spezialist unter den Filmen (für mich).

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