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Aufs Licht warten….

hat natürlich nicht geklappt. Ich hab grandios verpennt (hatte den Wecker auf lautlos gestellt, super Intelligenzleistung!), bin 5 min nach der vereinbarten Zeit erst aufgewacht – dann also echte Hektik ausgebrochen, telefonisch abgemeldet und nach dem Ort gefragt, an den wir hinfahren wollen – losgezogen und: war die erste am Treffpunkt … die anderen hatten sich richtig grob verfahren! Gutes Timing, oder?

Der Tag war wunderbar, das Licht ziemlich zurückhaltend aber es hat nicht geregnet und war auch ab und zu windstill.

Die Lochkamera begeistert mich komplett, es ist ein völlig anderes fotografieren als sonst. Ich habe durch die langen Belichtungszeiten die Möglichkeit auch ‚einfach mal da‘ zu sein. Das ist etwas, was manchmal zu kurz kommt, wenn ich fotografiere, die Momente, in denen man alles loslässt und richtig anwesend ist.
Manchmal schafft eine Kamera auch Distanz, das empfinde ich eigentlich immer sehr deutlich und suche auch Momente, in denen ich nicht fotografiere, sondern ruhig sitze und ganz bewusst den Ort auf mich wirken lasse. Zu manchen Gelegenheiten nehme ich schon von vorneherein keine Kamera mit, weil ich richtig dabei sein möchte – ich denke und sehe ganz anders, wenn ich fotografiere als wenn ich Teil eines Festes oder eines Treffens bin.
Aber die Lochkamera ermöglicht mir dies, wenn ich Belichtungszeiten von 20 min habe, kann ich gut sitzen und schauen und geniessen und richtig da sein – und trotzdem fotografiere ich!!! 😉
‚Fotografieren für die Seele‘ so hat das jemand mal beschrieben und für mich scheint das genau so zu stimmen.

Leider klappt das hier mit dem Hochladen von Bildern nicht, das WLAN hier in der Feriensiedlung ist ziemlich zickig (und teuer!), daher müsst ihr mir einfach glauben, dass das hier schlicht grandios ist 😉

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