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Auf dem Weg zu alten Bäumen

Gestern war ich also wieder einmal unterwegs, ein paar alte Bäume zu aufzuspüren und abzulichten. Diesmal ist das leider nicht allzu gut gelungen, an der ersten Station habe ich zwar wirklich schöne Exemplare gefunden, aber leider waren sie entweder sehr schwierig zu fotografieren, da sie mitten im Wald standen, oder aber, was häufiger der Fall war, sie waren entweder umgefallen oder gekappt worden. Ausserdem hatte ich meine Kamera bei der Inspektion – und es waren praktisch alle Einstellungen ‚verstellt‘, hat mich doch ein wenig Haareraufen gekostet, das alles wieder an meine Wünsche anzupassen.
Und so kam ich zwar so zu einem ausgedehnten und  interessanten Waldspaziergang und einer wieder auf meine Vorlieben eingestellten Kamera – ganz sicher auch eine sehr angenehme Art, diesen Tag zu verbringen – aber leider nicht zu guten Bildern 😉

Als nächstes Ziel hatte ich mir eine Eiche in der Nähe von Bamberg ausgesucht – etwa 300 Jahre alt und 20m hoch.
Das war sie auch – nur leider stand sie auf einem – eingezäunten – jüdischen Friedhof. Dieses Detail war mir beim Zusammenstellen der Bäume, die ich sehen wollte, leider entgangen.
So richtig gut konnte ich die Eiche also auch nicht einfangen, um den relativ hohen Zaun wuchs dichtes Gestrüpp – wirklich sehr uneinladend – aber an einigen Stellen konnte man dann doch über den Zaun sehen (und fotografieren), allerdings war eben keine besonders gute oder abwechsungsreiche Ausschnittswahl möglich…
Besonders froh war ich,dass ich auch die 6×12 pinhole Kamera mitgebracht hatte, diese Art der Fotografie war wie gemacht für diese stille und fast unwirkliche Stimmung dort.
Auch wenn die ‚Ausbeute‘ des Tages unter dem Aspekt ‚alte Bäume‘ gesehen, als enttäuschend bezeichnet werden könnte, dieser Ort war sehr besonders, der Friedhof wirkte verwunschen und sehr friedlich, ich habe den Nachmittag sehr genossen und mich wirklich gefreut, solche Ecken zu entdecken, die ich ohne meine Fotoprojekte wohl nicht gefunden hätte.

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