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Kategorie: Tagebücher

Aufs Licht warten….

hat natürlich nicht geklappt. Ich hab grandios verpennt (hatte den Wecker auf lautlos gestellt, super Intelligenzleistung!), bin 5 min nach der vereinbarten Zeit erst aufgewacht – dann also echte Hektik ausgebrochen, telefonisch abgemeldet und nach dem Ort gefragt, an den wir hinfahren wollen – losgezogen und: war die erste am Treffpunkt … die anderen hatten sich richtig grob verfahren! Gutes Timing, oder? Der Tag war wunderbar, das Licht ziemlich zurückhaltend aber es hat nicht geregnet und war auch ab und zu windstill. Die Lochkamera begeistert mich komplett, es ist ein völlig anderes fotografieren als sonst. Ich habe durch die langen…

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Ankunft in Crozon

Ein bisschen zögerlich habe ich die Anfahrt beendet und bin in Crozon angekommen. Das unterwegssein war wunderbar, ich habe auf der Fahrt meine Gedanken spinnen können. Wie auch beim Laufen tut es gut, den Körper und einen Teil des Geistes mit Routineaufgaben zu beschäftigen – das gibt das restliche Bewusstsein fürs Träumen und spintisieren frei 😀 Auf meine Solo-Reisen probiere ich immer auch ein wenig aus ‚wie es sich anfühlt‘ allein zu sein, niemand der auf mich wartet, niemand der Ansprüche an mich hat, niemand der sich mit mir freut, niemand der Momente mit mir teilt. Weite Abschnitte meines Lebens…

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Sommerferien in Château-Gontier

Seit gestern versuche ich mich an diesen Sommer in Château-Gontier zu erinnern. anfänglich war es schwierig, sozusagen die richtige Schublade zu finden … aber so nach und nach kommen immer mehr Erinnerungen… – an das Frühstück mit dem Café au lait aus einem bol – an einen Fischmarkt, auf dem sich ein riesiger Berg an Krebsen langsam und mit leisen schabenden Geräuschen hin und her bewegte – an die Zubereitung der Krebse – ich war völlig entsetzt, dass sie lebend ins kochende Wasser geworfen wurden und alle Zusicherungen, dass das ein schneller Tod sei, konnten mich nicht trösten – meine…

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Erste Etappe – Laval

Nach einer wirklich sehr entspannten Fahrt habe ich mir jetzt – fast ein wenig widerwillig – hier in Laval ein Zimmer gesucht. Witzigerweise ist das kaum 5 km weg von Château-Gontier, wo ich vor unendlich vielen Jahren als Kind einmal die Sommerferien verbracht habe. Auf der Fahrt habe ich den Erzählungen  von Axel Hacke und Giovanni di Lorenzo gelauscht („Wofür stehst Du…“) – super schön erzählt und Stoff zum Nachdenken und Nachsinnen.

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die ersten pinholes sind entwickelt

Sehr sehr neugierig habe ich die ersten Filme aus den Lochkameras entwickelt – und hab mich gleich verliebt – das waren ganz wunderbar mystische Ergebnisse dabei. Die Wahl des Ausschnitts und auch die Belichtung ist einfacher, als gedacht, die Filme reagieren doch relativ gutmütig auf die Belichtung – es gab eigentlich keine wirkliche Fehlbelichtung (sehr beruhigend!). Die 6×6 Vermeer Kamera hat nicht so wirklich störungsfrei gearbeitet, der Transport (naja, das ist ehrlich gesagt, eher mein Part ;-)) ist wackelig und am Ende hat sich der Film verklemmt… mit dem Wechselsack dann ganz einfach zu retten, aber damit doch ein wenig…

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erste Anflüge von Panik

So langsam wirds mir doch mulmig… hab ich wirklich an alles gedacht? Ersatzakkus, Filme, Belichtungsmesser, Drahtauslöser, Ersatzkameras, Backup-Festplatten … welche Kameras überhaupt??? Ist der Rechner gesichert? Wie weit schaffe ichs am ersten Fahrtag? Soll ich ein Hotel buchen? Oder trau ich mich im Auto zu schlafen? Oh je… Noch 8 Tage!

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Seele tanken

  Ein wunderbarer Tag in meiner Lieblingsstadt, nach kurzem shoppen und Kaffeetrinken in der Sonne am Schlachtensee habe ich den Nachmittag an der Glienicker Brücke verbracht. So ganz kann ich nicht erklären, warum mir dieses Ecke gar so sehr am Herzen liegt (…zu Herzen geht), aber auch diesmal wirkt der Ort seine Magie für mich. Intensive Stunden mit viel Fotografie und anrührenden Stimmungen – Und ein Fazit gibts auch 🙂 oder besser mehrere: – es gibt sehr sehr nette Park-Beaufsichtiger in Berlin mit großem Herz für Frauen mit Lochkameras, – die Vermeer- Kamera hat mich im Stich gelassen:  nächstes mal…

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