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Katrin Bechhold Posts

Ates Land – Dörte Hansen

Jetzt fühle ich mich gerade wieder sehr versöhnt mit dem Lesegott – in den letzten Wochen waren wirkliche Juwelen dabei: nun also ‚Altes Land‘. Inhaltlich geht es um das nicht so ganz freiwillige Zusammenleben zweier Frauen, und den Veränderungen, die dies für die beiden und auch ihre Umwelt mit sich bringt. Vera, die ältere ist als 5jährige mit der Mutter aus Ostpreussen zur fremden Familie ihres Vaters geflohen, bei der sie die Mutter auch zurücklässt. Dort wächst sie auf, als geduldeter Fremdkörper, wird nie so richtig heimisch, bleibt aber auch als Erwachsene in diesem Haus, das ihr doch nie ein richtiges…

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Kaleidoskop

Die Tour durch meine Lieblingsstadt war schon ziemlich genau durchgeplant … und dann hab ich doch wieder alles über den Haufen geworfen und bin einfach losgelaufen. Mit der Kamera bin ich so gerne plan- und ziellos unterwegs, lasse mich treiben und warte, wer und was mir begegnet, die Motive finden mich, ich folge  machmal einer Farbe, manchmal einem Geruch, immer der Neugier – so könnte es öfter sein.    

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Ich will doch gar nicht auf allen Hochzeiten tanzen!

In meiner Berufswelt sprechen gerade alle von Self-Care, rechts und links meines Weges bleiben Menschen stehen oder verschwinden gar für längere Zeit bei der Abzweigung ‚Burn out‘, also… ..warum ist das dann eigentlich so schwer, das ‚Nein‘-sagen? Anscheinend habe ich wohl auch das Bild der berufstätigen Mutter verinnerlicht, die nebenher mal ein kleines ‚Familienunternehmen‘ wuppt, sich zum schicken Lunch mit Freundinnen oder Geschäftspartnern verabredet, mit den Eltern, Schwiegereltern zum shoppen geht oder mal eben schnell die Einkäufe/Medikamente vorbeibringt, die Freunde in aller Welt hat, mit denen sie oft und ausführlich Kontakt hält, nebenher steht natürlich jeden Tag ein selbst- und frisch gekochtes Essen…

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The round house – Louise Erdrich

Das war also das erste Buch, das ich auf Empfehlung vom bücherwurmloch gelesen habe. Ziemlich fremdes Metier, eine fremde Gesellschaft: die der indianischen Minderheit in den USA Ende der 80er Jahre – und eigentlich auch wieder eine ‚coming-of-age‘ Geschichte. Nach einem brutalen Angriff auf die Mutter des 13jährigen Joe, den sie schwer verletzt übersteht, endet Joes Kindheit jäh. Das bisher gekannte Familienleben bricht auseinander, da sich die Mutter in ihrem Zimmer einschliesst und sich aus dem Leben und der Familie völlig zurückzieht. Auch Joes Vater, ein Stammesrichter ist mit der Situation überfordert und bietet kaum Halt. Nur sehr langsam, bruchstückhaft und gegen…

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The Martian – Andy Weir

Ich oute mich jetzt also als ‚Sci-Fi-Fan‘. Habe dafür schon seit der Jugend ein Faible und freue mich immer, wenn mir etwas davon in die Finger kommt. Nun also ‚The Martian‘ – die Filmplakate hängen hier überall und das war für mich wohl auch ein Grund, das Buch zu lesen, in der Hoffnung, aus der ‚Leseflaute‘ herauszukommen. Kurzes Statement: Richtig spannende Story, witzig aufbereitet, man liest zum einem gr0ßen Teil die Logbucheinträge von Mark Whatney, dem Biologen und Ingenieur dieser Mars-Mission, der nach einem Sandsturm, bei dem die Crew der ‚Hermes‘ den Planenten fluchtartig verlassen muss, alleine zurückbleibt. Ein sehr…

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Auerhaus – Bov Bjerg

… kaum hab ich mich beschwert – fallen mir wunderbare Geschichten in den Schoß! Um Robert Stadlober zu zitieren: ‚Gelegentlich, sehr selten, gibt es Bücher die sind wie Songs‘ – sehr treffend! Eine davon diese ‚coming-of-age‘ Geschichte aus der Provinz irgendwo im Süden der Republik in den 80ger Jahren. Die Sprache ganz lakonisch, die Bilder treffend und humorvoll – die Geschichte die erzählt wird, ist ernst, manchmal schmerzhaft und auch ebenso urkomisch. Es fängt sehr genau das Lebensgefühl ein, das man in dieser Zeit des Lebens hat, in man noch sehr auf der Suche nach einer eigenen Identität ist, nirgendwo…

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LensWork – Interviews with Photographers

Das Interview ist mittlerweile online und ich habe freundlicherweise von Brooks Jensen die Erlaubnis bekommen, es auf meiner Homepage auch zur Verfügung stellen zu dürfen – wer mag, hier also mein Gespräch mit Brooks Jensen.   …wie das wohl immer so ist, empfinde ich meine Stimme als extrem ‚anders‘ – zum Teil aber ist das wohl aber auch dem ’skypen‘ geschuldet…  

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Morgenstundundsoweiter

Ehrlich gesagt bin ich eigentlich kein Anhänger dieser Morgenstunden (wie man aus dem Bretagne-Tagebüchern ja weiß ;-)), aber bei unserem jährlichen Fototreffen der Schwarz-Weiss AG wurde ich diesmal so richtig belohnt für meine Tapferkeit, es war richtig kalt und unglaublich schön. Vor lauter Handschuh aus- und wieder anziehen hab ich auch die Innenseite der Tasche der Laufjacke fotografiert, was ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte.

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Wann kommt endlich mal wieder ein gutes Buch?

Ich kann gar nicht sagen, was da gerade los ist, aber im Moment fange ich viele Bücher an – um auf den ersten 70 Seiten festzustellen, dass das wieder mal nicht mein Ding ist … der Plot langweilig ist … die Figuren nicht lebendig werden … mich die Sprache nervt … Selbst – und das gestehe ich recht ungern – aber selbst der neue Jonathan Frantzen ‚Purity‘ begeistert mich (noch) nicht, ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, dass das nochmal an Intensität gewinnt, aber im Moment hält mich eher die Liebe zu seinen vorherigen Büchern am Weiterlesen. Und das…

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Selfie by chance

An einem der letzten Wochenenden habe ich einen Fotoausflug ins Volksbad Nürnberg gemacht, einem wunderschönen Jugendstilbad, welches 1914 erbaut wurde. Damals gab es 3 großen Schwimmhallen, verschiedenen Brause- und Wannenbäder, ein Hundebad, Friseursalon und Dampfbäder – ein echter Wellnesstempel also  besonders wenn man bedenkt, dass es bis dahin in Nürnberg nur Flussbadeanstalten  gab. 1994 wurde das Bad geschlossen und wartet bis heute darauf , dass irgendjemand eine zündende Idee für eine Nutzung  hat. Ein Schicksal, das es wohl mit einigen Artgenossen teilt – in Berlin gibt es auf jeden Fall eine Schwester, die im gleichen Dornröschenschlaf liegt. Ja – ich weiss 😉 – ich…

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