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Katrin Bechhold Posts

Die (oder besser zwei) Brücken am Manzanares

Bei unserem Madrid-Besuch haben wir uns ‚Madrid Río‘ angeschaut, ein riesiges Stadtentwicklungs-  oder auch Ökoprojekt das in den letzten zehn Jahren das Stadtbild sehr nachhaltig verändert hat. Ein Teil des Projektes war, den Fluss wieder ans Tageslicht und die angrenzende Autobahn M30 dafür unter die Erde zu bringen, die neuen Flussufer mit Spielplätzen, Boccia-Anlagen und kleinen Parks zu beleben und somit auch ein Naherholungsgebiet für die ‚madrileños‘ zu schaffen, ein weiteres Ziel war es, durch neue Brücken die bisher durch die Autobahn abgetrennten Stadtviertel wieder an das Zentrum anzuschließen und miteinander zu verbinden. Im ersten Moment waren wir eher enttäuscht: es war…

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Bin Freund und komme nicht, zu strafen …

Ich bin gerne auf Friedhöfen, das habe ich glaube ich schon mal geschrieben 😉 . Auch wenn ich unterwegs bin versuche ich oft, mich ein paar Stunden davonzustehlen und eine Friedhof zu besuchen – es fasziniert mich, wie unterschiedlich diese Friedhöfe sein können und wie ähnlich dann doch auch wieder die Stimmung ist, in der sie sich befinden. Als ich vor Kurzem in Barcelona war,  habe ich den Cementiri de Poblenou besucht, auf dem noch einige sehr schöne alte Grabstätten zu sehen sind. Auch wenn zeitweise vom Strand her laute Musik herüberwehte, was die leise und bedächtige Stimmung doch ziemlich störte, war…

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Kickstarter erfolgreich – die neue Ondu Pinhole Multiformat

Letztes Jahr habe ich mich zum ersten Mal an einem Kickstarter-Projekt beteiligt, die Ondu-Brüder wollten ihre Serie von Pinhole Kameras überarbeiten und erweitern. Ich habe zwei Kameras der Ondu Reihe, einmal die Multiformat, die ich allerdings nur für 6×12-Aufnahmen nutze und eine 4×5. Ich finde die beiden Kameras klasse und hab mich eigentlich eher deshalb an dem Projekt beteiligt, weil ich die beiden Brüder unterstützen wollte, die da so viel Power und Ideen für Lochkameras aufbringen, nicht, weil ich eine Überarbeitung so notwendig fand. Mein einziger Kritikpunkt an der Multiformat ist, dass man bei normalen Lichtverhältnissen oder in Innenräumen durch…

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Playdate I – Motivsuche an uninspirierenden Orten

Die Playdates waren offensichtlich so anregend, dass ich nicht mal über alles erzählt habe, was ich ausprobiert habe – ich habe gar nichts über meinen Parkplatz-Ausflug berichtet. Diese Serie schiebe ich jetzt doch noch mal hinterher, daran konnte ich auch für mich noch einmal erkennen, wie ich Motive finde, wie ich persönlich zu Bildern komme. Der Trend in der Landschaftsfotografie ist wohl gerade immer exotischere und schwieriger zu erreichende Landschaften zu besuchen und abzulichten, früher war zum Beispiel Island ein Geheimtipp und nur ganz wenige haben sich auf die mühsame Reise begeben – heute kann man fix und fertige Fotoreisen nach…

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Playdate II – Alison Morley: Tell me a story

Für das zweite Playdate haben wir uns eine Aufgabe aus dem ‚Photographer’s Playbook‘ ausgesucht. In diesem Buch wurden über 300 ‚Aufgaben‘ von Fotografen aller Art und Länder zusammengetragen, zum Teil ganz kurze, sehr spielerische Ideen, zum Teil Vorschläge, wie man aus einem kreativen Stillstand herauskommen könnte, zum Teil Aufgaben, die Studenten bekommen und vieles mehr. Die Wahl fiel auf diese Aufgabe von Alison Morley: Tell Me a Story Tell me a story in five to seven pictures. It can be about anything, but it must have a beginning, middle, and end. It can be about one person or one place or one…

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Playdate I – Ergebnis ‚Das Gegenteil‘

Conny und ich haben die erste Runde unserer Playdates nun beendet. Ich habe in den letzten Posts von meinen verschiedenen Aufgaben und Ergebnissen berichtet, daher seid Ihr wohl, was das angeht, auf dem letzten Stand. Conny berichtet hier, wie es ihr ergangen ist. Ich habe diese Aufgabe und das Arbeiten daran sehr genossen. Es war für mich mit Sicherheit nicht die beste Zeit, sich so einer Aufgabe zu stellen, ich war in den letzten Wochen sehr viel unterwegs, habe auch dort sehr viel fotografiert, außerdem brennt es natürlich – wie wohl bei vielen – auch beruflich immer mal wieder ……

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Playdate I – Stilleben

Also, ums gleich vorneweg zu sagen: HARTE Arbeit! Ich hab mir einen ganzen Vormittag Zeit geblockt, um mich da in Ruhe daran versuchen zu können, ich hatte mir schon gedacht, dass es einige Zeit dauern könnte, bis ich mich ‚warmgeschossen‘ habe und eine Bildidee gefunden habe. Ich hatte mir vor einiger Zeit für die Wetplates (nasses Kollodium-Verfahren) ein paar Bildideen überlegt  und dachte mir, ich versuche mich einfach daran weiter – vielleicht kommt ja auch noch ein Aufbau für Wetplates dabei raus. Insgesamt habe ich fast fünf Stunden wirklich konzentriert gearbeitet – aber der erhoffte Moment ‚in dem es läuft‘…

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Playdate I – Unschärfe

Unschärfe – damit meine ich komplett unscharfe Bilder – spricht mich oft an, ich finde die Bilder meist sehr emotional weil sie so viel andeuten können und Platz für eigene Geschichten lassen. Bisher habe ich mich aber noch nicht selbst darin versucht. Erstmal fand ich es gar nicht so einfach, diesen Autofokus auszuschalten – so ganz genau weiss ich jetzt gar nicht mehr, was daran so schwierig war, ehrlich gesagt, aber die ersten Male habe ich manuell fokussiert (und auch so eingestellt) bzw. eben nicht fokussiert – bei der Aufnahme aber hat mich die Kamera ‚überstimmt‘ und hat doch ganz…

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Playdate I – ‚Gimmicks‘ der Kamera ausprobieren: Der Lochkamera und der Miniatur-Filter

Das war eine ganz gute Idee, sich mal mit den ganzen Knöpfchen und Hebelchen der Kamera auseinanderzusetzen – meistens interessieren mich diese zusätzlichen Filter und Möglichkeiten an der Kamera nicht so sehr – da kommt wohl ein bisschen der Kontrollfreak durch: ich mach das lieber selber bei der Nachbearbeitung am Rechner. .. Aber wenn man das nun mal schon eingebaut hat – vielleicht ist das ja ganz witzig? Die Fuji bietet sogenannte ‚Filtereffekte‘ an, bei der man schon mit dem Effekt ‚fotografiert‘. Zur Auswahl stehen eine Art Lochkamera-Effekt, Miniatur -, Weichzeichner- und noch etliche Farb-Effekte (z.B. POP-Farbe: ganz ehrlich: soweit wollte…

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Earned Value Analysis – oder warum ich Zeitdruck brauche

Ist das eigentlich bei Euch auch so? Für die letzten 5% des Projektes brauche ich fast 25% der gesamten Zeit – naja, ist vielleicht ein bisschen zugespitzt 😉 – aber letzte Woche fühlte es sich bei mir auf jeden Fall so an. Ich entwickle da auch oft einen richtigen Hang zum Perfektionismus, dann stört mich auf einmal auch ein Knick in der Hülle in die das passepartourierte Bild kommt (!!!). Ich denke auch darüber nach, ob das vielleicht auch daran liegt, dass es mir doch immer wieder relativ schwer fällt, ein Projekt abzuschliessen, eine endgültige Auswahl zu treffen. Vielleicht schiebe…

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